Purpurglöckchen Heuchera
Purpurglöckchen fallen nicht nur wegen ihrer langen Blütenstiele mit den zarten glöckchenförmigen Blüten ins Auge, das eigentlich Besondere sind ihre Blätter. Es gibt Züchtungen mit kaffeefarbenen, roten, orangefarbenen, grünen, zweifarbigen oder gemusterten Blättern... die Vielfalt ist riesig! Daher gehört das Purpurglöckchen zu den Blattschmuckstauden und wird gerne verwendet um Farbakzente zu setzen. Es gedeiht sowohl im Kübel, als auch im Beet, wird als Einfassungsstaude oder auch als Bodendecker verwendet.
Nahezu ganzjährig
Zur Wegbeschreibung
Top Eigenschaften auf einen Blick
- Pflegelevel Pflegeleicht
- Standort Halbschatten, Schatten
- Wuchshöhe/Länge Je nach Sorte: 20 - 50 cm hoch und bis 50 cm breit
- Wuchsform Buschig, Aufrecht
- Blütezeit April bis September
- Winterhärte Frosthart
- Immergrün Ja
- Besonderheiten Blattfarbe verändert sich mit den Jahreszeiten
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Wissenwertes
Die Farbvielfalt des Blattwerks scheint beim Purpurglöckchen fast unermesslich. Noch überraschender: Mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert sich die Farbintensität der Blätter. Im Winter sind die Farben satt und besonders intensiv. Im Frühling dagegen strahlen sie hell und freundlich der Frühlingssonne entgegen. Was im Winter also beispielsweise frischgrün war, leuchtet im Frühjahr in strahlendem Gelbgrün.
Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig! So werden sie gerne in Gruppenbepflanzungen in Schattengärten eingesetzt, um hier mit den großen Blättern für reichlich Farbe zu sorgen. Auch in der Mischbepflanzung im Vorgarten bzw. Staudenbeet setzen diese Blattschmuckpflanzen tolle Akzente. Wer sie gerne saisonal einsetzen möchte, kombiniert damit die jahreszeitlich angepasste Bepflanzung in Kübeln oder auf Grabstätten.
Pflege
Die meisten Sorten bevorzugen halbschattige bis schattige Standorte. Einige wenige fühlen sich auch an sonnigen Plätzen wohl.
Die Heuchera ist eigentlich eine sehr genügsame Pflanze und benötigt an wenig exponierten Lagen auch wenig Pflege. Wird sie aber einen sonnigen Ort gepflanzt, kann sie schnell unter Trockenheit leiden, was ihre tollen Blätter braun werden lässt. Hier ist also besonders im Sommer auf eine ausreichende und frühzeitige (am besten morgens) Wasserversorgung zu achten.
Staunässe verträgt die hübsche Pflanze jedoch nicht, daher sollte die Erde zwischen den Wassergaben auch wieder abtrocknen dürfen.
Der Boden darf humos bis locker und durchlässig sein. Zur Pflanzung in Gefäßen eignet sich neben Kellers Gärtnererde besonders Kübelpflanzenerde. Im Garten darf ebenfalls - je nach Bodenbeschaffenheit - beides eingesetzt werden.
Während der Wachstumsphase von April bis September kann etwa alle 14 Tage mäßig flüssig gedüngt werden. Ausgepflanzt im Garten unterstützt eine 1x jährliche Langzeitdüngung im Frühjahr das Pflanzenwachstum.
Ausgepflanzt im Garten und in Kübeln sind Purpurglöckchen in unserer Region ausreichend winterhart und machen viele Jahre Freude. In warmen und regenreichen Herbst- und Wintermonaten erleiden die Pflanzen schon mal Staunässe und haben dann im Frühjahr Schwierigkeiten wieder frisch auszutreiben.