Weidenblättrige Birne, Deutsche Olive Pyrus salicifolia (pendula)
Die weidenblättrige Birne wird auch gerne als deutsche Olive bezeichnet und verbreitet ein wunderbares mediterranes Flair im Garten oder auf der Terrasse. Darüber hinaus zählt die Wildbirnenart zu den Klimagehölzen, denn sie ist gut hitze- und trockenheitsverträglich.
Nahezu ganzjährig
Zur Wegbeschreibung
Top Eigenschaften auf einen Blick
- Pflegelevel Pflegeleicht
- Standort Sonne
- Wuchshöhe/Länge 3 - 4 m
- Wuchsform Aufrecht
- Pflanzzeit Frühjahr - Herbst
- Blütezeit April
- Lebensdauer Mehrjährig
- Winterhärte Winterhart
- Immergrün Nein
- Besonderheiten Bienenfreundliche Blüte
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Wissenwertes
Die weidenblättrige Birne wird auch gerne als deutsche Olive bezeichnet, denn Form die Form und Farbe der Blätter hat viel gemein mit dem mediterranen Gehölz. Ihre Blätter sind silbrig-grün, lang, schmal und spitz zulaufend. Das imposante Gehölz verbreitet also ebenfalls mediterranes Flair, zählt aber tatsächlich zu den Wildbirnenarten. Besonders schön sind die weißen, doldenförmigen Blüten, die von April bis Mai blühen. Aus den Blüten entwickeln sich kleine birnenförmige, grüne Früchte. Diese gelten roh als ungenießbar, sind aber nicht giftig. Die Wildbirne wird etwa 3 bis 4 m hoch und findet so auch Platz in kleinen Gärten oder Kübeln. Mit einem Jahreszuwachs von 10 bis 20 cm wächst sie auch eher langsam. Ihre Blüten sind schwach duftend und werden gerne von Bienen besucht. Die Sorte 'pendula' hat überhängende Triebe und präsentiert sich so in attraktiver Weidenform.
Pflege
Sonniger Standort bevorzugt.
Das anpassungsfähige Gehölz bevorzugt zwar humose und frische Böden, kommt aber auch auf durchlässigen Böden bis trockenen Lagen gut zurecht. Der Boden sollte nur wenig nährstoffreich sein.
Mit Hitze und Trockenheit kommt der Tiefwurzler wunderbar klar. Jedoch empfehlen wir alle Gehölze im Garten hin und wieder durchdringend zu wässern, wenn wochenlang kein Niederschlag fällt. Denn Trockenperioden werden zwar überstanden, bleiben jedoch auch bei trockenheitstoleranten Gehölzen oft nicht ohne Folgen - so drohen z. B. Blütenschwäche oder Blattverlust im Nachfolgejahr.
Die weidenblättrige Birne benötigt nur mäßig nährstoffreiche Böden. So kann alle paar Jahre etwas Langzeitdünger für Gehölze ausgebracht werden, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu erhöhen.
Die weidenblättrige Birne ist ausreichend winerhart.
Im Spätwinter sowie im Frühling kann ein Rückschnitt erfolgen, um die Form des Baumes zu erhalten oder abgestorbene und trockene Zweige auszulichten.
Die weißen Blüten haben große Ähnlichkeit mit den typischen Blüten von Birnen oder Äpfeln und erscheinen im April.
Die weidenblättrige Birne zählt zu den Klima- bzw. Zukunftsgehölze aufgrund ihrer äußerst robusten Eigenschaften.