Jedes Frühjahr hast du bei uns die große Auswahl an Gemüsejungpflanzen. In unserer Gärtnerei ziehen wir verschiedenste Sorten heran, bei Tomaten, Paprika, Zucchini, Kürbis, Gurke, Aubergine und mehr. Bei der Sortenwahl achten wir unter anderem darauf, dass diese sich gut für den Anbau im Freiland oder in Kübeln auf dem Balkon eignen.
Das musst du wissen – Gemüse anbauen im Garten oder auf dem Balkon
Gemüse aus dem eigenen Garten
Der richtige Zeitpunkt, um in unserer Region Gemüsepflanzen anzubauen, ist der Monat Mai. Ab Ende April kannst du bei uns aber schon aus einer großen Auswahl an verschiedenen Sorten wählen. Um aber genau zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt zum Einpflanzen gekommen ist, solltest du das Wetter beobachten. Denn die jungen Gemüsepflanzen sind echte Frostbeulen. Sie sollten also erst dann ausgepflanzt werden, wenn das Thermometer dauerhaft über folgenden Temperaturen liegt, und zwar auch nachts:
- Mindestens 7 bis 10°C sollten es für Tomatenpflanzen, Kürbis und Zucchini sein.
- Paprika, Gurke, Aubergine oder Physalis sollten besser erst bei ca. 12° bis 15°C durchschnittlicher Temperatur ausgepflanzt werden.
- Melone mag es besonders warm, unter 15 °C sollte es nach der Auspflanzung nicht mehr haben.
Das richtige Plätzchen im Garten sollte zudem vorzugsweise sonnig und windgeschützt sein. Gibt es in deinem Garten nur wenig windgeschützte Orte, dann behalte diesen Platz zur Anzucht von Gurken vor. Tomaten freuen sich zusätzlich, wenn sie ein Dach über dem Kopf bekommen, damit sie regengeschützt wachsen können. Wind und Regen begünstigen die Tomatenkrankheit, Kraut- und Braunfäule, somit kann eine Überdachung hier Abhilfe schaffen. Wer seinen Tomaten keine Überdachung bieten kann, kann in unserem Sortiment alternativ auch zu Sorten mit Braunfäuleresistenz greifen.
Zum Einpflanzen wird eine frische und humose Erde benötigt. Für alle deine Gemüsepflanzen kannst du Kellers Gärtnererde verwenden. Beim Setzen deiner Gemüsepflanzen empfehlen wir dir auch direkt einen organisch-mineralischen Langzeitdünger für Tomaten- bzw. Gemüsepflanzen unterzumischen. Diese erste Düngung sorgt für einen erfolgreichen Wachstumsstart und fördert den Fruchtansatz. Nach etwa sechs bis acht Wochen erfolgt dann eine zweite Düngung. Mehr Informationen dazu findest du aber auf der Rückseite deines Düngers in der Anwendungsempfehlung. Eine Düngung ist für starkzehrende Gemüsepflanzen wichtig, denn nur so haben sie alle Nährstoffe, die sie brauchen, um zahlreiche gesunde Früchte zu bilden. Warum sollte es ein spezieller Gemüsedünger sein? Gemüsepflanzen haben besondere Ansprüche an die Zusammensetzung der verschiedenen Nährstoffe wie Stickstoff, Kalzium, Phosphat oder Eisen. Stimmt bei Tomaten beispielsweise das Verhältnis zwischen Magnesium und Kalzium nicht, bekommen die Früchte dunkle Flecken und werden matschig (Blütenendfäule). Damit die Pflanzen gesund bleiben und ihre Früchte schön aromatisch schmecken, ist eine ausreichende Wassergabe ebenfalls wichtig. Wassermangel lässt zum Beispiel Gurken bitter werden und begünstigt Krankheiten wie die Blütenendfäule bei Tomaten. Die beste Zeit zum Gießen ist vormittags, sind zum Beispiel Tomatenpflanzen bereits stark ausgetrocknet, können die Früchte bei zu spätem Gießen aufplatzen.
Gemüse auf dem Balkon pflanzen
Auch auf dem Balkon oder der Terrasse kann Gemüse selbst angebaut werden. Hierzu verwendest du am besten ein Hochbeet oder große Kübel (mind. 20 l pro Pflanze). Als Erde kannst du Kellers Gärtnererde verwenden, die bietet auch deinem Gemüse in Kübeln alles, was es braucht. Nährstoffe solltest du dennoch zuführen. Hierzu greift man bei Pflanzen im Kübel allerdings am besten zu Produkten, die flüssig, also mit dem Gießwasser verabreicht werden. Dies sollte man wöchentlich tun, mehr Infos dazu findest du in den Anwendungsempfehlungen des jeweiligen Produkts. Neben der Nährstoffzufuhr ist natürlich auch Wasser für die Pflanzen wichtig. Gemüsepflanzen sollten nie austrocknen, bei der Pflanzung im Kübel oder Hochbeet achte jedoch darauf, dass Wasser über ein Abzugsloch abfließen kann. Ist dies nämlich nicht möglich, kann Staunässe entstehen, wodurch die Pflanzenwurzeln mit der Zeit absterben und dann auch die Pflanze nicht mehr wachsen und gedeihen wird. Das bedeutet auch, dass überschüssiges Wasser aus Untertellern gekippt werden muss, in Regenphasen kann das täglich notwendig sein.
Beachte auch bei der Pflanzung auf dem Balkongarten, dass Gemüse bevorzugt sonnig und windgeschützt wächst. Bei Gewitterwarnung ziehe die Kübel wenn möglich an die Hauswand, um sie vor dem Umfallen zu schützen. Ebenfalls muss auch auf der Pflanzung auf dem Balkon darauf geachtet werden, dass die Gemüsepflanzen es im Frühling bereits relativ warm mögen. Pflanze also erst auf deinen Balkon, wenn auch die Nachttemperaturen 10 °C nicht mehr unterschreiten.
Bei der Sortenauswahl bieten wir dir mittlerweile spezielle Sorten für den Kübel oder das Hochbeet. Diese wachsen nicht ganz so ausladend und lassen damit reichlich Platz auf dem Balkon und dennoch haben sie einen wunderbaren und vor allem schmackhaften Ertrag!
Ernte
Pflücke deine Gemüsefrüchte am besten immer frisch und nur dann, wenn sie schon reif sind. Zu diesem Zeitpunkt haben sie nämlich das beste Aroma und sind besonders saftig. Nachreifen auf der Fensterbank ist zwar möglich, aber du wirst merken, sie sind nicht so lecker wie frisch und voll ausgereift direkt vom Strauch.
