Gewöhnliche Hopfenbuche Ostyra carpinifolia
Die gewöhnliche Hopfenbuche ist ein Trockenheitskünstler, welche auch auf kargen Böden wunderbar zurechtkommt. Der Name Hopfenbuche wurde aus der Form ihrer Blätter und Fruchtstände abgeleitet. Die frisch-grünen Blätter sind elliptisch und wellig geformt wie die bekannten Buchenblätter. Ihre Blüten sind gelbgrün und formen sich im Frühling zu creme- bis kupferfarben Fruchtständen, die stark an Hopfen erinnern. Verwandt ist die Hopfenbuche jedoch mit der Birke und dies wird immer dann deutlich, wenn die Hopfenbuche ab Herbst ihre kleinen langen Blüten, die sog. Kätzchen präsentiert. In jungen Jahren ist der Wuchs eher kegelförmig und wird mit zunehmendem Alter rund, so bietet sie Jahr für Jahr ein interessantes Schauspiel.
Nahezu ganzjährig
Zur Wegbeschreibung
Top Eigenschaften auf einen Blick
- Pflegelevel Pflegeleicht
- Standort Sonne - Halbschatten
- Wuchshöhe/Länge 10 - 20 m
- Wuchsform Aufrecht
- Pflanzzeit Frühjahr - Herbst
- Blütezeit März - Mai
- Lebensdauer Mehrjährig
- Winterhärte Winterhart
- Immergrün Nein
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Wissenwertes
Die gewöhnliche Hopfenbuche hat ihren Ursprung im südlichen Europa und ist dort an Waldrändern sowie in den Südalpen zu finden. Sie wächst also auf frisch-humosen bis kargen, steinigen Böden und zeigt sich so als robustes Gehölz für zahlreiche Standorte. Mit Trockenheit und Hitze kommt das Gehölz gut zurecht und hält auch rauem Stadtklima stand. Der Herzwurzler wächst rund 20 bis 40 cm im Jahr und kann somit relativ schnell an Höhe und Umfang zunehmen. Die Hopfenbuche ist sommergrün und verabschiedet sich im Herbst mit einem goldgelben Farbenspiel seiner Blätter in die Winterruhe. Bevorzugt wird das formschöne Gehölz in Einzelstellung in großen Gärten oder exponierten Stellen gepflanzt. Hier kann der Schnurbaum an hochsommerlichen Tagen als angenehmer Schattenspender dienen, der zum Verweilen im eigenen Garten einlädt.
Pflege
Der Schnurbaum bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort in einer geschützten, warmen Lage.
Die gewöhnliche Hopfenbuche benötigt einen lockeren, durchlässigen Boden. Je nach Bodenbeschaffenheit muss bei der Pflanzung keine spezielle Pflanzerde eingebracht werden. Schwere Böden können mit Kübelpflanzenerde aufgelockert werden.
Die Hopfenbuche ist ein waschechter Akrobat und kommt mit Hitze, Trockenheit sowie rauem Stadtklima sehr gut zurecht. Es Bedarf also nur wenig Pflege. Staunässe sollte allerdings vermieden werden.
Die Hopfenbuche benötigt nur mäßig nährstoffreiche Böden. So kann alle paar Jahre etwas Langzeitdünger für Gehölze ausgebracht werden, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu erhöhen.
Die gewöhnliche Hopfenbuche ist ausreichend winerhart.
Im Spätwinter sowie im Frühling kann ein Rückschnitt erfolgen, um die Form des Baumes zu erhalten oder abgestorbene und trockene Zweige auszulichten.
Die Knospen bzw. Kätzchen erinnern stark an die Blüten von Birken und zeigen sich ab Herbst, im Frühjahr wandeln sie sich dann zur hopfenförmigen Frucht um.
Die Hopfenbuche ist äußerst robust, wenig krankheitsanfällig und wird bis zu 100 Jahre alt.
Wirf doch einen Blick in unseren Blogartikel zu Klimagehölzen.